Nonstop — Slow TV
Der MDR sendet sie als Slow TV: eine halbe Stunde Landschaft und Musik, sonst nichts. Kein Kommentar, keine Moderation, kein Schnitt, der einen vorantreibt — Filme, die zum Innehalten einladen und die Bilder für sich wirken lassen.
Ein bis zwei pro Jahr, und das seit mehreren Jahren. Bisher gesendet:
- Die Alpen — nonstop
- Bilderbuch Island nonstop — Land aus Feuer und Eis
- Madeira — Wo der Ozean die Berge formt
- Färöer — Europas Außenposten im Nordatlantik
- Norwegen nonstop — Die Farben des Nordens
- Burgen, Wälder, Nebelfelder — Thüringen nonstop
- Sächsische Schweiz — Wald, Stein, Fluss — nonstop
- Flusslinien — Die großen Radwege Mitteldeutschlands
Dreißig Minuten sind ein anderes Handwerk
Ein Dreiminüter verzeiht eine schwache Einstellung. Dreißig Minuten nicht: Was an einem Bild nicht stimmt, hat der Zuschauer Zeit zu finden. Das ändert, was man dreht und wie lange man darauf wartet — und es ist der Grund, warum diese Filme an Orten entstanden sind, an die ich immer wieder zurückfahre, statt an Orten, an denen ich einmal war.
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Orte aus der Reihe, aus meinem eigenen Archiv — keine Bilder aus den Filmen.