Mobile Stories
Ein laufendes Fotoprojekt: Wie weit lässt sich ein Smartphone als richtige Kamera treiben?
Über mehrere Serien und verschiedene Xiaomi-Geräte hinweg nehme ich die Telefone in Situationen mit, die ich sonst mit professionellen Kameras, mehreren Objektiven und deutlich größerem Aufbau angehe – von dokumentarischen Alltagsmomenten und Landschaften bis zu langen Brennweiten, schwierigem Licht und Nordlichtern bei Nacht.
Die Idee ist einfach: das Telefon benutzen wie eine Kamera.
Dasselbe Licht suchen. Auf dieselben Momente warten. Über Bildaufbau und Perspektive nachdenken. Die verschiedenen Brennweiten ausreizen. Mit den Grenzen arbeiten, statt ihnen auszuweichen.
Manchmal macht das die Fotografie unglaublich beweglich. Ich habe fast überall eine Kamera dabei, kann sofort reagieren und arbeite viel unauffälliger. Und manchmal ist es eine echte Herausforderung – vor allem, wenn das Licht verschwindet, die Motive weit weg sind oder die Bedingungen das kleine System an seine Grenzen bringen.
Genau das macht das Projekt für mich interessant.
Ich weiß, was ich in diesen Situationen von meinem professionellen Aufbau erwarten würde. Das Bild stattdessen mit einem Telefon zu versuchen, verändert meine Arbeitsweise – und die Ergebnisse überraschen mich immer wieder.
Andere Länder. Andere Geschichten. Andere Xiaomi-Geräte. Mehrere Serien.
Ein laufendes Projekt – und die fortlaufende Frage, wie weit mobile Fotografie gehen kann.
Alle Bilder dieser Strecke sind mit dem Telefon entstanden.